Das aktuelle Projekt von SANDY AIR CORP ist der Aufbau einer Fw 190 A8 aus Wrackteilen und Lagerbestand.
Begonnen 2023 nach dem Erwerb eines originalen Höhenleitwerks in Tschechien, macht das Projekt monatlich weitere Fortschritte. Die Teile werden in der Werkstatt überholt, Neuteile anstelle von Fehlteilen angefertigt und dann in das Flugzeugmuseum Hangar SW transportiert und dort als "work in progress" zusammengebaut.
Die Identität der 190 A8 kommt von Willi Ungers "Gelbe 7" die am 3. August über dem Ausserfern in der grössten Luftschlacht über den Alpen abgeschossen worden ist. Ungar verzeichnete an diesem Tag 2 bestätigte Luftsiege über B-24 Bomber, stieg am Fallschirm aus und überlebte.
Oberflächlich und lieblos aufgebaut, wurde die Me 163 V53 von SANDY AIR CORP übernommen. In den Jahren die folgten, fand eine umfassende Revision des Flugzeug, in welchem viele Originalteile Verwendung fanden, statt. Das Cockpit wurde zur Gänze überarbeitet, das Seitenleitwerk nachgefertigt, die Tragflächen verbessert und stellenweise repariert, der Rumpf mit den nötigen Details versehen und dann das Flugzeug originalgetreu lackiert.
Heute steht es beeindruckend gedrungen und optisch flugfertig in einer Privatsammlung.
2014 kam die Me 262 A1a "Weisse 8" als Rohbau zu SANDY AIR CORP nach Pfaffenhofen in Tirol. Das Flugzeug war in weiten Zügen von Bull Design fertiggestellt und von dem damaligen Auftraggeber anschliessend überarbeitet worden.
In Tirol erfolgte dann eine komplette Revision der Maschine, der Einbau des Cockpits, sowie eine Lackierung in den authentischen Farben der "Weissen 8" des Kommando Nowotny in welcher Walter Nowotny nach dem Ausfall der Triebwerke in einem Luftkampf 1944 sein Leben verloren hatte.
Eine von Bull Design im Rohbau aus vielen Originalteilen hergestellte He 162 fand 2011 ihren Weg zum SANDY AIR CORP Team.
Dort wurde das Flugzeug unter Verwendung weiterer Originalteile in einen ausstellungsfertigen Zustand als "M23" gebracht.
Als wenig später aus einem Grabungsfund Rumpfteile der "M21" auftauchten und erworben werden konnten, wurden diese in das Projekt integriert und die Kennung in "M21" umlackiert.
Diese He 162 ist weltweit die einzige existierende He 162 in Vorserienlackierung die zudem Originalteile der berühmten Rekordmaschine "M21" enthält.
Über mehrere Jahre restaurierte das SANDY AIR CORP Team die Fw 190 D9 "Weisse 16" aus Wrackteilen.
Die zentrale Cockpitsektion stammte von Flugwerk. Der Bau vom Behälterraum, dem Rumpf, dem Heck, sowie Fahrwerk und der Motorauf- und anbau (originaler Jumo 213 A), wurden vom Team durchgeführt. Bull Design fertigte die Tragfläche.
Die Endarbeiten und die Lackierung wurden von Wolfgang Falch zusammen mit seinem Team als Gast im Hangar 10 auf Usedom fertiggestellt.
Nach Abschluss der Arbeiten fand das Flugzeug 2015 seine neue Heimat in einer der grossen Sammlungen in Texas/USA.
Die Bf 109 G14 "Schwarze < 2" fand ihren Ursprung in einem Rumpf der seinerzeit in den 1980er Jahren in Deutschland gefertigt worden war.
Ein Ausgrabungsprojekt in den 1990ern gab der späteren "Schwarzen < 2" ihre Identität.
In der Werkstatt von SANDY AIR CORP wurde das Flugzeug grundlegend überarbeitet und unter Verwendung von unzähligen Originalteilen als Ausstellungsstück instand gesetzt.
Eine dem Original bis ins Detail folgende Lackierung gab dem Flugzeug den letzten Schliff.
Der Rohbau eines Bf 109 Rumpfes war der Beginn dieses Ausstellungsstücks.
Wrackteile der WNF Bf 109 G6 WNr. 441059, gefertigt im Frühjahr 1944, wurden in den Rumpf integriert und gaben dem Flugzeug die Identität.
Der Bau zog sich über mehrere Jahre hin. Eine top aufgebaute Bf 109 G6 war das Ergebnis.
Das Flugzeug kam in Folge in die USA und von dort später in ein privates Militärmuseum in der Türkei. Es ist bislang die einzige Bf 109 die sich in der Türkei befindet.
Die Bf 109 G14 "Rote 3" war unser erstes Bf 109 Projekt. Es begann 2007 und fand seinen Abschluss 2010 als es in das D-Day Museum in New Orleans/USA gebracht wurde, wo es seither in der Ausstellung präsentiert wird.
Holger Bull baute die Zelle unter Verwendung vieler von uns bereitgestellter Originalteile auf. Den letzten Schliff erhielt der "Schlawiener" in Tirol wo er auch seine Kennung nach einer Bildquelle eines Flugzeugs des berühmten JG 300 "Wilde Sau" erhielt.
Der "Schlawiener" wurde als Requisite im Bruce Willis/Dwayn Johnson Film "GI Joe II" mehrfach gezeigt.
Unser erstes Restaurationsprojekt war das Cockpit einer Ju 52 die 1941 auf dem Umbalkees in Osttirol notlanden musste. Im Jahr 2002 kam das durch Scherkräfte des Gletschers stark zerstörte Wrack an die Oberfläche und wurde in Folge von der Bergrettung Prägraten geborgen.
Zusammen mit Prof Dr. Harald Stadler und Dr. Sabine Albrich-Falch begann eine Aufarbeitung der Funde die schliesslich zur Beauftragung von Wolfgang Falch durch die Gemeinde Prägraten führte, dieses historisch hochinteressante Cockpit zusammen mit einem der Motoren neu aufzubauen. Das Ergebnis war eine beeindruckende Museumsrestauration die seither in verschiedenen Ausstellungen gezeigt worden ist.